Am 15. Oktober 2026 treffen in der Trompete Bochum zwei unterschiedliche, aber in ihrer Konsequenz vergleichbare Strömungen des extremen Metal aufeinander.
MORK aus Norwegen stehen für eine Spielart des Black Metal, die sich an den frühen Neunzigerjahren orientiert, ohne in bloße Nostalgie zu verfallen. Kalte Riffs, reduzierte Arrangements und eine klare Fokussierung auf Atmosphäre prägen ihren Sound. Seit der Gründung durch Thomas Eriksen hat sich die Band international einen festen Platz im Underground erspielt und ist regelmäßig auf europäischen Bühnen präsent.
SOULBURN aus den Niederlanden bewegen sich im Spannungsfeld zwischen Doom, Death und Black Metal. Mit Mitgliedern, die zuvor unter anderem bei Asphyx aktiv waren, verbindet die Band schwere, langsame Strukturen mit einer rohen, ungeschönten Produktion. Ihre Musik wirkt weniger wie ein klassisches Konzertformat, sondern eher wie eine dichte, drückende Klangkulisse, die sich konsequent jeder Gefälligkeit entzieht.